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Freiheit und Medien: Zu Gast im Goethe-Institut Krakau

2.12.18

Haben Journalisten ein Recht auf freie Meinungsäußerung oder sind sie grundsätzlich verstrickt in ihre Zeit? Spüren sie den „Druck der Geschichte“? Inwieweit unterliegen sie beruflichen Zwängen? 

 

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung “Freiheit und Medien”, die das Goethe Institut Krakau am 16.2. ausrichtet.

 

Es sprechen Seweryn Blumsztajn – Journalist, ehemaliges Mitglied der antikommunistischen Opposition in der Volksrepublik Polen und Vorsitzender des polnischen Journalistenverbandes Towarzystwo Dziennikarskie – sowie Leonard Novy.

 

Aus dem Veranstaltungstext: Wir werden derzeit Zeugen äußerst beunruhigender Veränderungen in Europa und der ganzen Welt. Der wachsendende Nationalismus und Populismus sowie die skeptische Haltung gegenüber der Europäischen Union in ihrer derzeitigen Form führen dazu, dass wir Werte, die für uns wichtig sind, neu definieren. Im Mittelpunkt dieser Überlegungen steht das Thema Freiheit – und ihre gegenwärtige Bedrohung. Das Goethe-Institut versteht sich selbst als eine Institution mit einem europäischen Auftrag. Aus diesem Grund starten wir eine Gesprächsrunde zum Thema Freiheit, in der wir uns mit unterschiedlichen Aspekten dieses Themas auseinandersetzen wollen.

Die erste Diskussion wird sich dem Thema Freiheit und Medien widmen. Wir wollen uns wichtigen Fragen zuwenden: Welchen Einfluss hat die Berichterstattung in den Medien auf das öffentliche Bewusstsein? Inwieweit haben wir angesichts der Flut von frei verfügbaren Informationen im Internet noch einen Zugang zu vollständigen und objektiven Darstellungen von Ereignissen? Wie können wir – im Zeitalter der Post-Wahrheit – Informationen sinnvoll selektieren und uns sicher durch die Nachrichtenlandschaft bewegen?